Hallo zusammen,
bevor ihr weiterlest, möchte ich vorab sagen, daß Aufgabe 22 und 23 sehr, sehr, sehr (wirklich sehr) ungünstig (und zwar sehr) formuliert ist. Sinn der beiden Aufgaben (auch aus Sicht eines Dozenten…) sollte sein, die Rentenformeln richtig anzuwenden. Daß dies aber in Haarspaltereien ausartet (nicht zuletzt auch wegen verwirrender Lösungen), war nicht geplant.
Jetzt erstmal zur Lösung: Da es sich um elf Zahlungen handelt, muß bei Frau Müller die vorschüssige Rentenendwertformel mit n=11 angewendet werden (ein weiterer Fehler in der Lösung). Dementsprechend hätte man bei Ratenzahlungen am 31.12. die nachschüssige Endwertformel mit n=11 verwenden sollen.
Was lernen wir daraus? Erstens, daß demnächst ein Gefahrenhinweis und Gewährleistungsausschluß zu den Lösungen gegeben wird :-). Zweitens, und das ist weitaus wichtiger, daß die Aufgabenstellung in der Klausur entsprechend zielgerichteter Formuliert sein wird.
Bei Aufgabe 22 hätte man beispielsweise formulieren können: "Frau Müller zahlt ab 2002 vorschüssig 500 Euro pro Jahr auf ein Sparbuch ein. [evtl. noch blablabla (Lottogewinn)] Wieviel Geld hat sie nach elf Jahren auf dem Sparbuch?"
Ich wünsche euch alles Gute für die Klausur!
Simon